Sonntag, 29. Mšrz 2015

Brustkrebsvorsorge

Januar 27, 2010 by  
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Die h√§ufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist Brustkrebs. Jedes Jahr gibt es etwa 55.000 Neuerkrankungen. Deshalb geh√∂rt die Untersuchung der Brustdr√ľsen und Achsellymphknoten durch Abtasten mittlerweile bei jedem Gang zum Frauenarzt dazu. Dieses Fr√ľherkennungsprogramm wird erg√§nzt durch das Mammographie-Screening (R√∂ntgenuntersuchung der Brust), welches bundesweit durchgef√ľhrt wird. Je eher der Tumor in der Brust erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Werden Brustkrebszellen entdeckt, werden diese oftmals operativ entfernt. Die Strahlentherapie wird angewendet, um die Brust zu erhalten. Zus√§tzlich m√ľssen die meisten Frauen eine Chemo- und/ oder Hormontherapie √ľber sich ergehen lassen. Damit wird das R√ľckfallrisiko reduziert.

Symptome: Brustkrebs verursacht zu Beginn keine erkennbaren Beschwerden. Symptome wie Knoten in der Brust, Verdichtungen oder Verhärtungen in Brust oder Achselbereich können jedoch auf einen Tumor hindeuten. Weitere Alarmsignale können eine eingezogene Brustwarze sein, Sekrete daraus und Veränderungen der Haut.

Ursachen: Die genauen Ursachen sind bislang nicht nicht v√∂llig gekl√§rt. Fest steht aber, dass Hormone das Krankheitsbild beeinflussen. Der fr√ľhe erste Zyklus der Frau sowie der sp√§te Eintritt der Wechseljahre spielen ebenfalls eine Rolle. Ein weiterer Risikofaktor ist die mehrere Jahre andauernde Hormonersatztherapie gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Zudem bergen √úbergewicht, Bewegungsmangel und der Konsum von Alkohol das Risiko der Erkrankung. √úbrigens steigt die Erkrankungsgefahr mit der Menge an Alkohol, der genossen wurde. Nur etwa bei f√ľnf bis zehn Prozent der Erkrankten sind genetische Erbfaktoren die Ursache. Es gibt au√üerdem weitere genetische Einfl√ľsse, die aber noch Fragen aufwerfen.

Dagegen kann sich eine erste Schwangerschaft vor dem 30. Lebensjahr positiv auswirken, damit könnte Brustkrebs also eher vermieden werden.

Arztbesuch sollte erfolgen bei: Frauen ab 30 Jahren steht ein Brustkrebsfr√ľherkennungsprogramm einmal pro Jahr zur Verf√ľgung. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren sollten zus√§tzlich alle zwei Jahre das Mammographie-Screening in Anspruch nehmen. √úber die konkreten Programme informiert Sie Ihr Frauenarzt. Teilnehmer der Programme m√ľssen keine Praxisgeb√ľhr bezahlen. Grunds√§tzlich gilt: bei allen offenen Fragen stets den Frauenarzt kontaktieren.

Brustkrebsvorsorge: Die Fr√ľherkennungsuntersuchung beginnt mit einer Amnese, damit ist die Befragung des Arztes √ľber den Krankheitsverlauf gemeint. Wurde die Brust regelm√§√üig selbst abgetastet? Wurden Knoten bemerkt? Gibt es Verwandte, die an Brustkrebs erkrankt sind? Der Arzt wird anschlie√üend die Brust sowie die Lymphknoten in der Achselh√∂hle auf m√∂gliche Knoten untersuchen. Dabei erkl√§rt er die Vorgehensweise bei der Selbstkontrolle. Das Mammoghrapie-Screening findet in der Regel nur bei Frauen ab 50 statt. Dabei wird die Brust in zwei verschiedenen Positionen ger√∂ntgt: zuerst von oben nach unten, dann schr√§g von der Seite zur Mittel. Die Auswertung der Bilder √ľbernehmen zwei besonders qualifizierte √Ąrzte. Zeigt das Bild Auff√§lligkeiten, werden weitere Experten hinzugezogen. Diese Qualit√§tssicherung dauert ein paar Tage, so dass Patienten das Ergebnis erst etwa sieben Tage sp√§ter erhalten.