Donnerstag, 30. Oktober 2014

Venenerkrankungen

April 15, 2010 by  
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© fderib - Fotolia.comVenenbeschwerden scheinen eine Volkskrankheit in ganz Mitteleuropa zu sein, denn schätzungsweise 50 Prozent der Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Venenerkrankung. Zwar steigt das Risiko der Beinvenenerkrankung mit zunehmendem Alter, doch nicht nur ältere Patienten sind betroffen, sondern manchmal schon 20- bis 40jährige.

Symptome: Venen haben eine ganz besondere Aufgabe: die überaus wichtigen Blutgefäße pumpen das verbrauchte, sauerstoffarme Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen.

Venenleiden gehen oftmals mit müden, schweren Beinen einher. Einige Betroffene bemerken zudem ein Kribbeln, Brennen oder Spannungsgefühl in den Gliedmaßen. Doch auch die Füße sind bei Venenerkrankung häufig betroffen: sie fühlen sich heiß an oder jucken. In einigen Fällen kommt es außerdem zu Schwellungen, Fuß- und Wadenkrämpfen in der Nacht sowie zu einem ständigen Drang des Patienten, den Fuß zu bewegen. Eine ausreichende Bewegung der Beine lindert die Beschwerden, während sich längeres Sitzen und in den Abendstunden die Symptome verstärken.

Ursachen: Das Venenleiden kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Mögliche Ursachen sind Bewegungsmangel (vor allem bei längerem Stehen oder Sitzen), erbliche (genetische) Faktoren, zu enge Kleidung, unbequemes Schuhwerk bzw. zu hohe Absatzschuhe, übermäßiger Alkoholkonsum und lange Sonnenbäder. Zudem kommt es mit dem zunehmenden Alter und bei Schwangerschaften vermehrt zu Beinvenenbeschwerden.

Hilfe aus der Apotheke: Die Apotheke bietet verschiedene Präparate gegen das Venenleiden. Bewährt haben sich zum Beispiel die Venentabletten Antistax®, welche das bioaktive Flawen® enthalten. Flawen® hat eine ganz besondere Wirkung auf die Venen: die Auszüge aus dem roten Weinlaub wirken sich positiv auf die Durchblutung aus und können Schwellungen mindern. Dadurch stärken und schützen sie die Vene von innen und die Schmerzen sowie das Schweregefühl in den Beinen lassen nach. Mediziner empfehlen drei Monate lang täglich 1 bis 2 Tabletten einzunehmen, damit die bestmögliche Wirkung erzielt wird. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Apotheker gerne zur Verfügung.

Was Sie sonst noch tun können:

  • Viel Bewegung: ein ausgedehnter Spaziergang kann sich positiv auf die Schmerzen auswirken und wirkt außerdem Anregend auf Körper und Geist

  • Verzichten Sie auf den Fahrstuhl und benutzen Sie lieber die Treppe

  • Die Beine beim Liegen hochlagern

  • Lange Wannen- und Sonnenbäder vermeiden

  • Duschen Sie die Beine täglich mit kaltem Wasser ab, dadurch wird die Spannkraft der Venen unterstützt

  • Gymnastikübungen regen die Blutzirkulation an. Folgende Übungen können mehrmals täglich wiederholt werden: Füße kreisen und wippen (wie auf dem Gaspedal des Autos), Zehen wippen.

  • Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Wandern und Tanzen wirken sich günstig auf die Venen aus

  • Achten Sie auf gesundes, bequemes und flaches Schuhwerk. Sofern dies möglich ist sollten Sie auf jegliche Schuhe und Strümpfe verzichten und Barfuß laufen

  • Unterbrechen Sie langes Sitzen und gehen Sie einige Schritte

  • Vermeiden Sie zu enge Kleidung und Übergewicht

Übrigens: Nehmen Sie Venenschmerzen in den Beinen niemals auf die leichte Schulter. Sie können auf viele verschiedene Ursachen zurückgeführt werden und sind nicht zwangsweise ein Hinweis auf eine Venenschwäche.