Montag, 27. März 2017

Venenerkrankungen

April 15, 2010 by  
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© fderib - Fotolia.comVenenbeschwerden scheinen eine Volkskrankheit in ganz Mitteleuropa zu sein, denn schÀtzungsweise 50 Prozent der Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben an einer Venenerkrankung. Zwar steigt das Risiko der Beinvenenerkrankung mit zunehmendem Alter, doch nicht nur Àltere Patienten sind betroffen, sondern manchmal schon 20- bis 40jÀhrige.

Symptome: Venen haben eine ganz besondere Aufgabe: die ĂŒberaus wichtigen BlutgefĂ€ĂŸe pumpen das verbrauchte, sauerstoffarme Blut entgegen der Schwerkraft zum Herzen.

Venenleiden gehen oftmals mit mĂŒden, schweren Beinen einher. Einige Betroffene bemerken zudem ein Kribbeln, Brennen oder SpannungsgefĂŒhl in den Gliedmaßen. Doch auch die FĂŒĂŸe sind bei Venenerkrankung hĂ€ufig betroffen: sie fĂŒhlen sich heiß an oder jucken. In einigen FĂ€llen kommt es außerdem zu Schwellungen, Fuß- und WadenkrĂ€mpfen in der Nacht sowie zu einem stĂ€ndigen Drang des Patienten, den Fuß zu bewegen. Eine ausreichende Bewegung der Beine lindert die Beschwerden, wĂ€hrend sich lĂ€ngeres Sitzen und in den Abendstunden die Symptome verstĂ€rken.

Ursachen: Das Venenleiden kann auf verschiedene Faktoren zurĂŒckgefĂŒhrt werden. Mögliche Ursachen sind Bewegungsmangel (vor allem bei lĂ€ngerem Stehen oder Sitzen), erbliche (genetische) Faktoren, zu enge Kleidung, unbequemes Schuhwerk bzw. zu hohe Absatzschuhe, ĂŒbermĂ€ĂŸiger Alkoholkonsum und lange SonnenbĂ€der. Zudem kommt es mit dem zunehmenden Alter und bei Schwangerschaften vermehrt zu Beinvenenbeschwerden.

Hilfe aus der Apotheke: Die Apotheke bietet verschiedene PrĂ€parate gegen das Venenleiden. BewĂ€hrt haben sich zum Beispiel die Venentabletten AntistaxÂź, welche das bioaktive FlawenÂź enthalten. FlawenÂź hat eine ganz besondere Wirkung auf die Venen: die AuszĂŒge aus dem roten Weinlaub wirken sich positiv auf die Durchblutung aus und können Schwellungen mindern. Dadurch stĂ€rken und schĂŒtzen sie die Vene von innen und die Schmerzen sowie das SchweregefĂŒhl in den Beinen lassen nach. Mediziner empfehlen drei Monate lang tĂ€glich 1 bis 2 Tabletten einzunehmen, damit die bestmögliche Wirkung erzielt wird. Bei Fragen steht Ihnen Ihr Apotheker gerne zur VerfĂŒgung.

Was Sie sonst noch tun können:

  • Viel Bewegung: ein ausgedehnter Spaziergang kann sich positiv auf die Schmerzen auswirken und wirkt außerdem Anregend auf Körper und Geist

  • Verzichten Sie auf den Fahrstuhl und benutzen Sie lieber die Treppe

  • Die Beine beim Liegen hochlagern

  • Lange Wannen- und SonnenbĂ€der vermeiden

  • Duschen Sie die Beine tĂ€glich mit kaltem Wasser ab, dadurch wird die Spannkraft der Venen unterstĂŒtzt

  • GymnastikĂŒbungen regen die Blutzirkulation an. Folgende Übungen können mehrmals tĂ€glich wiederholt werden: FĂŒĂŸe kreisen und wippen (wie auf dem Gaspedal des Autos), Zehen wippen.

  • Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Wandern und Tanzen wirken sich gĂŒnstig auf die Venen aus

  • Achten Sie auf gesundes, bequemes und flaches Schuhwerk. Sofern dies möglich ist sollten Sie auf jegliche Schuhe und StrĂŒmpfe verzichten und Barfuß laufen

  • Unterbrechen Sie langes Sitzen und gehen Sie einige Schritte

  • Vermeiden Sie zu enge Kleidung und Übergewicht

Übrigens: Nehmen Sie Venenschmerzen in den Beinen niemals auf die leichte Schulter. Sie können auf viele verschiedene Ursachen zurĂŒckgefĂŒhrt werden und sind nicht zwangsweise ein Hinweis auf eine VenenschwĂ€che.