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Naturheilmittel und Mikronährstoffe

Die Haut ist mit durchschnittlich 1,6 m² das größte Organ des menschlichen Organismus. Sie befindet sich genau zwischen Körper und Umwelt und kann deshalb sowohl von innen als auch von außen beeinflusst werden. Demnach haben zum Beispiel kosmetische Artikel ebenso eine Wirkung auf die Haut wie die Ernährung.

Symptome: Es gibt zahlreiche Faktoren, die sich schädigend auf die Haut auswirken. Dazu gehören neben dem normalen Alterungsprozess auch äußere Einflüsse, eine ungesunde Lebensweise und hormonelle Veränderungen. All diese Komponente lassen die Haut schneller altern, folglich verliert sie an Elastizität. Probleme wie trockene oder fettige Haut können sich verstärken, bei der sensiblen Haut kann es zu Rötungen, Entzündungen, Ausschlag oder Juckreiz kommen. Schädigende Umwelteinflüsse können aber auch dünnes, glanzloses Haar oder brüchige Fingernägel verursachen. Vor allem Frauen sind davon betroffen.

Ursachen: Der menschliche Organismus benötigt sein Leben lang Nährstoffe wie Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser. Nur dann können alle Organe richtig funktionieren. Aber selbst eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann den natürlichen Alterungsprozess nicht verhindern. Der Mineralstoffgehalt nimmt ab, Zellen und Fasern können sich nicht mehr so schnell regenerieren wie in jungen Jahren. Zudem hinterlassen zellschädigende oxidative Einflüsse wie UV- und IR-Strahlen sowie Rauchen ihre Spuren. Infolge dessen vermehren sich die ungesunden freien Radikale. Diese haben unter anderem einen schlechten Einfluss auf das Bindegewebe, welches das Wasser dann nicht mehr richtig binden kann. Folglich lässt die Hautspannung nach und Falten werden tiefer.

Die Apotheke hilft: Relativ neu in der Forschung ist die sogenannte Nutrikosmetik, eine Kombination aus Ernährung (engl. nutrition = Ernährung) und Kosmetik. Primär geht es hierbei um eine gezielte Nahrungsergänzung, die sich positiv auf Haut, Haare und Nägel auswirken soll. Solche Präparate bietet die Apotheke in verschiedenen Ausführungen. Aber Vorsicht: eine ausgewogene, gesunde Ernährung kann durch solche Mikronährstoff-Produkte nicht ersetzt werden. Sie können dennoch die Haut verbessern. Wirkungsvoll sind Präparate mit Kieselsäure, einer Verbindung aus Silicium, Sauerstoff und Wasser. Das Silicium unterstützt die Bildung von Bindegewebsstrukturen und wirkt sich mit Hilfe von Enzymen positiv auf die Kollagenbildung aus. Hierbei wird das Bindegewebe gefestigt und behält außerdem seinen Feuchtigkeitsgehalt. Ein weiterer Effekt ist die Kräftigung von Nägel und Haare. Wichtig sind zudem die Vinamine E, C und Biotin. Das Vitamin C fördert die Bildung von Kollagen und Bindegewebe und hilft der Haut sich zu regenerieren. Das Vitamin E schützt die Lipidanteile der Haut vor oxidativen Schäden. Biotin gegünstigt das Wachstum der Hautzellen. Der Vitamin-B-Abkömmling Pantothensäure sorgt für die schnelle Heilung kleiner Wunden und unterstützt die Feuchtigkeitsregulierung.

Sogar Fette (Lipide) sind äußerst wichtig für die Haut. Zu den bedeutendsten Fettsäuren gehört die Linolsäure, welche zur Familie der Omega-6-Fettsäuren zählt. Omega-6-Fettsäuren haben einen positiven Einfluss auf die Hautfunktion und können Juckreiz und Spannungsgefühl lindern. Deshalb sind sie vor allem bei der Behandlung von Neurodermitis empfehlenswert.

Was Sie noch tun können:

  • Möglichst zwei Liter pro Tag trinken (geeignet sind Mineralwasser, ungesüßte Tees und Fruchtsaftschorlen)

  • Speisen mit Nüssen, Vollkornprodukten und kalt gepressten Ölen zubereiten, denn diese Produkte enthalten Vitamin E, das gegen die zellschädigenden Oxidanzien wirkt

Arztbesuch sollte erfolgen bei: Bei folgenden Alarmsignalen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden:

  • Wunden: wenn Wunden schlecht abheilen und leicht eitern, insbesondere bei Diabetikern und Patienten mit Immunschwäche

  • starker Haarausfall: wenn über längere Zeit mehr als 100 Haare am Tag ausfallen

Der Arzt wird eine körperliche Untersuchung veranlassen und sich über die verwendeten Pflegeprodukte, Allergien und Medikamente informieren. Fragen Sie ihn, was Sie bei trockener Haut beachten müssen und was man gegen splitternde Fingernägel tun kann.

Übrigens: Finger- und Zehennägel speichern bestimmte Schadstoffe, deren Anteil gemessen werden kann. Eine Studie in Kalifornien im Jahr 2008 zeigt, dass Zehennägel Hinweise auf einen möglichen Herzinfarkt geben. Das Ergebnis ist eindeutig: je höher die Konzentration des Nikotins in den Zehennägeln, desto höher ist auch das Risiko eines Herzinfarktes.