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Übelkeit in der Schwangerschaft

Es gibt kaum eine Schwangere, die nicht unter der morgendlichen Übelkeit leidet. Sie macht sich vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaftszeit bemerkbar und wird deshalb nicht ohne Grund zu den „unsicheren Schwangerschaftsanzeichen“ gezählt. Äußerst unangenehm wird es allerdings, wenn die Morgenübelkeit stark ausgeprägt ist und von Erbrechen begleitet wird. Dieses Phänomen wird in der Medizin als Hyperemesis gravidarum (Schwangerschaftserbrechen) bezeichnet.

In den meisten Fällen endet die Übelkeit bei Schwangeren ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft (ab der 12. Schwangerschaftswoche). Dann lässt der extreme Leidensdruck oftmals nach. Bis zur Besserung können Betroffene im Notfall zu Präparaten greifen, die gegen die Schwangerschaftübelkeit helfen und geeignet sind. Ansonsten sind folgende Maßnahmen sinnvoll:

  • Kleine Mahlzeiten, morgens leichte Kost (z. Bsp. Knäckebrot)

  • Akkupressur (z. Bps. Mit einem Akkupressurband)

  • Vitaminpräparate: Vitamin B1, B6 und möglicherweise auch Vitamin B12 lindern die Beschwerden (z. Bsp. Vitamin B6 20 mg JENAPHARM 3 x ½ Tablette pro Tag (30 mg Tagesdosis) sowie Vitamin B1 5 mg JENAPHARM 1 x 1 Tablette täglich)

  • Ingwer: in Form von Ingwertee (Ingwerstückchen mit heißem Tee überbrühen) oder in Form von Kapseln (z. Bsp. Zintona, 4 x 1 Kapsel pro Tag)

Folgende Medikamente sollten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden:

  • Metoclopramid: z. Bsp. MCP-Tropfen ratiopharm 2 bis 3 x 20 Tropfen

  • Meclozin (im Handel bekannt als Peremesin): 2 bis 4 Dragees über den Tag verteilt einnehmen. Aber Vorsicht: dieses Arzneimittel kann zur Ermüdung führen!