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Wetterfühligkeit

Einige Menschen leiden bei Wetter- oder klimatisch bedingten Umschwüngen unter der sogenannten Wetterfühligkeit, die sich in Form von Kopfschmerzen, Schwindel oder Nervosität äußert. Die Beschwerden müssen Betroffene aber nicht hilflos hinnehmen, denn es gibt einige Tipps um dem Leiden vorzubeugen.

Bei Fragen zu Schwindel wenden Sie sich an:

HNO-Paxis Dr. Koch

Casparistr. 5-6
38100 Braunschweig
Schwerpunkt: Schwindelthearpie

© SAWImedia S.Willnow - Fotolia.comSymptome und Ursachen: Neben Kopfschmerzen, Schwindel und Nervosität treten zudem häufig Beschwerden wie Migräne und Müdigkeit auf, wenn sich das Klima, die Temperatur, der Luftdruck oder das Wetter verändert. Oft ist dies im Frühling und Herbst der Fall. Betroffene fühlen sich dann matt und krank, finden oft keinen erholsamen Schlaf und auch der Kreislauf wird beeinträchtigt. Infolge dessen nehmen viele Patienten an, dem Wetterumschwung hilflos ausgeliefert zu sein. Doch dies ist keineswegs der Fall. Die Medizin bietet verschiedene Hilfsmittel, welche die Symptome gezielt lindern.

In Mitteleuropa  ist beinahe jeder dritte von der Wetterfühligkeit betroffen. Sie tritt besonders bei Menschen auf, die generell unter Kreislaufproblemen leiden. Personen mit einem niedrigen Blutdruck sind bei plötzlichem Temperaturanstieg besonders anfällig für Schwindelgefühle, da sich die Arterien und Venen weiten. Eine hohe Luftfeuchtigkeit dagegen verursacht häufig Kopfschmerzen. Der vor allem in Süddeutschland ausgeprägte Föhn lässt den Puls stark ansteigen, da der Körper vermehrt Adrenalin freisetzt. Bei vielen Menschen schmerzen die Narben, wenn ein Unwetter aufkommt.

Was man tun kann: Patienten, die unter Wetterfühligkeit leiden, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die Symptome zu mildern.

Schwindelgefühl: Schwindelgefühle, welche oft auf den niedrigen Blutdruck zurückzuführen sind, können mithilfe einer Kopfmassage und Akupressur reduziert werden.

Herzrasen: Sinken die Temperaturen ganz plötzlich, verengen sich die Arterien und Venen. Das Herz wird in diesem Fall stark beansprucht, so dass es zu einem erhöhten Blutdruck kommt. In diesem Fall ist Schonung angesagt. Hilfreich sind zudem Entspannungsübungen wie autogenes Training und Yoga.

Kopfschmerzen: Starke Kopfschmerzen treten häufig infolge einer erhöhten Luftfeuchtigkeit auf. Diese lassen sich jedoch mit Melissentee sowie mit Rosmarin, Baldrian oder Johanniskraut angereicherten Entspannungsbädern bessern oder sogar ganz vertreiben. Bei Kopfschmerzen, die durch den vor allem in Süddeutschland vorkommenden Föhn hervorgerufen werden, hilft Kaffee mit Zitrone. Zudem sollten Betroffene viel trinken, Stress vermeiden sowie auf Nikotin, Alkohol und schwer verdauliche Kost verzichten.

Schmerzende Narben: Bei schmerzenden Narben können Entspannungsbäder und autogenes Training Abhilfe verschaffen.

Was man vorbeugend tun kann: Je älter ein Mensch ist, desto anfälliger wird er für die Wetterfühligkeit. Wer öfters unter klimatischen Veränderungen leidet, kann präventiv einige Tipps befolgen. Regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen stärken den Körper, so dass er dem Wetterumschwung besser entgegenwirken kann. Bei sehr häufigen Beschwerden kann ein Tagebuch helfen. Der Betroffene notiert genau, wann und in welchem Ausmaß sich die Wetterfühligkeit gezeigt hat. Zudem sollte angegeben werden, welche Maßnahme bei welchen Beschwerden am besten geholfen hat. So können individuelle Strategien entwickelt werden.